Spielmanns- und Fanfarenzug Witzenhausen
  Satzung
 

 

Satzung

des

Spielmanns- und Fanfarenzug

1950 e. V. Witzenhausen  

 

§ 1 Name und Sitz

1.     Der im September 2015 wieder gegründete Verein führt den Namen Spielmanns- und Fanfarenzug 1950 e. V. Witzenhausen und hat  seinen Sitz in 37213 Witzenhausen. Die Farben des Vereins sind         blau und schwarz.

2.     Der Verein ist Verbandsmitglied im Hessischen Musikverband e. V. Hessen und seinen zuständigen Fachverbänden.

3.     Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

4.     Der Spielmanns- und Fanfarenzug 1950 e. V. Witzenhausen wird in das Vereinsregister eingetragen.


 

§ 2 Zweck und Gemeinnützigkeit

1.     Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Ziel ist die Förderung der Musik und die musikalische Betätigung seiner Mitglieder z. B. durch Übungsstunden und Auftritte in der Öffentlichkeit.

2.     Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für Satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.

3.     Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

4.     Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

 

 

§ 3.1 Mitgliedschaft

1.     Mitglied im Verein kann jede natürliche Person werden. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen. Darüber entscheidet der Vorstand. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. Die Ablehnung des Aufnahmeantrags ist dem Antragsteller, ohne Angabe von Gründen, schriftlich mitzuteilen.  Bei Jugendlichen unter 18 Jahren ist die Zustimmung eines gesetzlichen Vertreters erforderlich.

2.     Die Mitglieder sind verpflichtet die Vereinssatzung anzuerkennen, die Zwecke des Vereins zu fördern und zu unterstützen. Die festgesetzten Mitgliedsbeiträge und Umlagen rechtzeitig zu entrichten, die Anordnungen des Vorstandes und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung zu respektieren.

 

§ 3.2 Beendigung der Mitgliedschaft

1.     Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitgliedes, durch freiwilligen Austritt oder Ausschluss aus dem Verein.

2.     Der Austritt ist schriftlich zum Quartalsende unter Einhaltung einer Vierwochen-Frist zu erklären.

3.     Der Ausschluss aus dem Verein erfolgt, wenn das Mitglied trotz zweimaliger Mahnung an die zuletzt bekannte Adresse länger als drei Monate mit seiner fälligen Beitragszahlung im Verzug ist.

a.     Ein Ausschluss erfolgt bei grobem Verstoß gegen die Vereinssatzung oder Verbandsrichtlinien.

b.     Weiterhin kann ein Mitglied wegen massiven unsportlichen oder unkameradschaftlichen Verhaltens ausgeschlossen werden. Bei unehrenhaftem Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereinslebens, wenn hierdurch die Interessen und das Ansehen des Vereins intern oder in der Öffentlichkeit schwerwiegend beeinträchtigt werden, kann der Ausschluss beantragt werden.

4.     Über den Ausschluss entscheiden

a.     Der erweiterte Vorstand mit einfacher Mehrheit oder

b.     die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit.

5.     Gegen den Ausschließungsbeschluss kann das Mitglied innerhalb eines Monats nach Zustellung des Beschlusses Widerspruch einlegen.

6.     Die Mitgliederversammlung entscheidet nach Anhörung des Auszuschließenden endgültig über den Ausschluss.

7.     Während des Ausschlussverfahrens ruhen sämtliche Rechte des auszuschließenden Mitgliedes. Ein Anspruch auf Beitragsrückzahlung besteht nicht.

 

§ 4 Mitgliedsbeiträge

1.     Mitgliedsbeiträge sowie außerordentliche Beiträge werden von der Mitgliederversammlung jeweils mit Wirkung für das kommende Geschäftsjahr festgelegt.

2.     Mitgliedsbeiträge sowie außerordentliche Beiträge werden im Bankeinzugsverfahren mittels Lastschrift eingezogen. Sie sind eine Bringschuld des Mitgliedes.

3.     Jedes Mitglied ist verpflichtet dem Verein eine Einzugsermächtigung zu erteilen und für ausreichende Deckung des bezogenen Kontos zu sorgen. Weist das Konto zum Zeitpunkt der Abrechnung keine Deckung auf, haftet das Mitglied dem Verein gegenüber für sämtliche mit der Beitragseinziehung entstehenden Kosten.

 

§ 5 Stimmrecht und Wahlrecht

1.     Stimmberechtigt sind alle Mitglieder ab dem 16. Lebensjahr.

2.     Mitglieder ohne Stimmrecht können als Gäste an allen Vereinsversammlungen teilnehmen.

3.     Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.

4.     Wählbar sind alle volljährigen und geschäftsfähigen Vereinsmitglieder.

 

§ 6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

a.     die Mitgliederversammlung

b.     der erweiterte Vorstand und

c.      der Vorstand

 

§ 7 Mitgliederversammlung

1.     Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie wird von einem Mitglied des Vorstandes geleitet.

2.     Ihre Beschlüsse sind für alle Mitglieder und Organe bindend. Die Mitgliederversammlung hat das Recht, gefasste Beschlüsse wieder aufzuheben.

3.     Die ordentliche Mitgliederversammlung findet nach der Spielsaison eines jeden Jahres (viertes Quartal) statt und ist vom Vorstand unter Bekanntgabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von 14 Tagen, schriftlich an die dem Verein zuletzt bekannt gegebene Anschrift des Mitgliedes, einzuberufen.

4.     Die Tagesordnung muss folgende Punkte enthalten:

a.     Bericht des Vorstandes und der Abteilungen

b.     Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer

c.      Entlastung des Vorstandes

d.     Wahlen, soweit erforderlich

e.      Beschlussfassung über vorliegende Anträge

f.       Sonstiges

5.     Anträge zur Mitgliederversammlung sind spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen.

6.     Der Vorstand kann jeder Zeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert.

7.     Der Vorstand ist verpflichtet eine Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn dies 20 % der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich unter Angabe von Grünen beantragen. In diesem Fall sind alle stimmberechtigten Mitglieder unter Bekanntgabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens einer Woche schriftlich einzuladen.

 

§ 8 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

1.     Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

2.     Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefasst. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen.

3.     Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins bedürfen der Mehrheit von dreiviertel der anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitgliedern.

4.     Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Versammlungsleiters den Ausschlag.

5.     Geheime Abstimmung erfolgt, wenn dies mindestens ein stimmberechtigtes Mitglied beantragt oder mehrere Kandidaten sich für das gleiche Amt bewerben.

6.     Mitglieder, die nicht an der Versammlung teilnehmen, können gewählt werden, wenn ihre Zustimmung hierzu schriftlich vorliegt.

 

§ 9 Der Vorstand

1.     Der Vorstand im Sinne des §26 BGB sind der/die Vorsitzende, der/die Stellvertreter(in), der/die Kassenwart(in) und der/die Schriftführer(in).

2.     Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

3.     Der/die Kassenwart(in) ist für die ordnungsgemäße Kassenführung, Buchung der Einnahmen und Ausgaben, Rechnungslegung und Sicherung des Vereinsvermögens verantwortlich.

4.     Dem/der Schriftführer(in) obliegen die Protokollführung von Sitzungen und Versammlungen sowie der Schriftverkehr des Vereins im Einvernehmen mit dem Vorstand. Näheres regelt die Geschäftsführung des Vereins.

5.     Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis des Vereins darf ein stellvertretender Vorsitzender seine Vertretungsmacht nur bei Verhinderung des/der Vorsitzenden und der/die Kassenwart(in) nur bei Verhinderung der/des Vorsitzenden und Stellvertreter ausüben. Der/die Schriftführer(in) ist nur bei Abwesenheit der vorgenannten Vorstandsmitglieder vertretungsberechtigt.

6.     Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist als geschäftsführender Vorstand für solche Aufgaben zuständig, die aufgrund ihrer Dringlichkeit einer schnellen Erledigung bedürfen. Er erledigt außerdem Aufgaben, deren Behandlung durch den erweiterten Vorstand nicht notwendig ist.

7.     Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder anwesend sind.

8.     Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtszeit aus, kann der Vorstand ein Ersatzmitglied berufen. Die Berufung bedarf der Zustimmung der Mitglieder bei der nächsten Mitgliederversammlung.

§ 10 Der erweiterte Vorstand

1.     Der erweiterte Vorstand besteht aus

a.     dem geschäftsführenden Vorstand

b.     den Abteilungsleitern oder deren Vertreter

c.      den Vorsitzenden des Jugendausschusses oder deren Vertreter

d.     Mitglieder mit besonderen Aufgaben

2.     Die Mitglieder des erweiterten Vorstandes werden vom geschäftsführenden Vorstand schriftlich unter Einhaltung einer Wochenfrist eingeladen.

3.     Zu den Aufgaben des erweiterten Vorstandes gehören:

a.     Die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.

b.     Erstellung und Genehmigung des Haushaltsplans

c.      Bildung von Ausschüssen

4.     Der erweiterte Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die hälfte seiner stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Jede Abteilung hat eine Stimme.


 

§ 11 Wahlen

1.     Die Mitglieder des Vorstandes werden auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Sie bleiben so lange im Amt, bis ein Nachfolger gewählt ist. Widerwahl ist zulässig.

2.     Die Wahl des Jugendvertreters und seinem Stellvertreter geschieht durch die Jugendlichen im Verein. Wahlberechtigt sind alle Jugendlichen bis   27 Jahre.


 

§ 12 Kassenprüfer

1.     Die Kassenprüfer werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie dürfen nicht Mitglied des erweiterten Vorstands sein. Eine sofortige Widerwahl ist nicht möglich. 

2.     Sie haben das Recht, jeder Zeit Einsicht in alle Kassenunterlagen des Vereins zu nehmen. Über die Prüfung der Buch- und Kassenführung haben sie der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.


 

§ 13 Jugendwart(in) 

1.     Die Jugendvertretung besteht aus der/dem Jugendvertreter(in) und   seinem/seiner Stellvertreter(in). 

2.     Zur Jugend zählen alle Mitglieder des Vereins bis 27 Jahre.

3.     Der/Die Jugendvertreter(in) ist ein Mitglied des erweiterten Vorstandes.

4.     Die Jugendvertretung hat die Aufgaben, die Interessen der Jugendlichen zu wahren.

5.     Die Jugendvertretung ist verantwortlich für die Planung eines Ferienprogramms. Während der Spielpause werden keine Jugendveranstaltungen durchgeführt.

6.     Die Jugendvertretung erhält für seine Aktivitäten eine Zuwendung nach Absprache vom Vorstand des Vereins.

§ 14 Protokollierung der Beschlüsse

 Über den Ablauf und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung, des erweiterten Vorstandes, des geschäftsführenden Vorstandes sowie der Jugendversammlung ist jeweils ein Protokoll zu fertigen, dass vom Protokollführer(in) und vom Versammlungsleiter(in) zu unterschreiben ist. Die Protokolle sind aufzubewahren.

 

§ 15 Datenschutz

1.     Der Verein verarbeitet zur Erfüllung der in der Satzung definierten Aufgaben und zu Zwecken des Vereins personenbezogene Daten und persönliche und sachliche Verhältnisse der Mitglieder. Diese Daten werden darüber hinaus gespeichert, verändert und übermittelt.

2.     Durch ihre Mitgliedschaft und Anerkennung der Satzung stimmen die Mitglieder der Speicherung, Bearbeitung, Verarbeitung und Übermittlung ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen der Erfüllung der Aufgaben und Zwecke des Vereins zu. Eine anderweitige Datenverwendung ist nicht statthaft. Jedes Mitglied hat das Recht auf

3.     Auskunft über seine gespeicherten Daten,

4.     Berichtigung seiner gespeicherten Daten im Falle der Unrichtigkeit,

5.     Sperrung von Daten,

6.     Löschung von Daten.

 

§ 16 Auflösung des Vereins

1.     Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Auf der Tagesordnung dieser Versammlung darf nur der Tagesordnungspunkt

                  „Auflösung des Vereins“                                               stehen.

2.     Die Einberufung einer solchen Mitgliederversammlung darf nur erfolgen, wenn es

a.     der erweiterte Vorstand mit einer Mehrheit von dreiviertel seiner Mitglieder beschlossen hat oder

b.     von 20 % der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich gefordert wurde.

3.     Die Versammlung ist Beschlussfähig, wenn mindestens 50 % der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von dreiviertel der anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern beschlossen werden. Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen.

4.     Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins dem Magistrat der Stadt Witzenhausen, zu steuerbegünstigten Zwecken insbesondere zur Förderung der Musik und der Jugend, zu. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vereinsvermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes geführt werden.

 

Die vorstehende Satzung wurde von der Mitgliederversammlung des Spielmanns- und Fanfarenzug 1950 e. V. Witzenhausen am ______________ genehmigt.

 


Ehrungsordnung des

Spielmanns- und Fanfarenzug 1950 e. V. Witzenhausen

  

Der Spielmanns- und Fanfarenzug 1950 e. V. Witzenhausen verleiht für langjährige oder für besondere Verdienste Urkunden und Ehrennadeln.

 

§1 Ehrungen für Mitgliedschaft

1.     für 5-jährige Mitgliedschaft durch Urkunde und silberne Ehrennadel.

2.     für 10-jährige Mitgliedschaft durch Urkunde und goldene Ehrennadel.

3.     für 20-jährige Mitgliedschaft durch Urkunde und Ehrennadel des Hessischen Musikverbandes.

4.     für 25-jährige Mitgliedschaft durch Urkunde und Ehrennadel des Hessischen Musikverbandes.

5.     Jede weitere Ehrung für die Mitgliedschaft im Verein ist in der Ehrenverordnung des Hessischen Musikverbandes zu entnehmen.
 

§2 Ehrenmitglieder

Auf Beschluss des erweiterten Vorstandes kann ein Mitglied aufgrund besonderer Vereinsverdienste zum Ehrenmitglied ernannt werden.

1.    Die Ehrenmitgliedschaft ist beitragsfrei.

2.    Die Ehrenmitglieder haben bei allen Vereinsveranstaltungen freien Eintritt.

 

§ 3 Ehrung auf höherer Ebene

Der Vorstand oder die Abteilungsleiter können langjährige Mitglieder wegen besonderer Verdienste oder erbrachten Leistungen bei übergeordneten Organen vorschlagen.

Die Beantragung und Bearbeitung kann erst nach Zustimmung des Vorstandes erfolgen.

 

§4 Auftrittsehrung

Das aktive Mitglied erhält für sein Engagement bei den Auftritten Ehrungen für

 

-   25 Auftritte eine Anstecknadel

-   50 Auftritte eine Anstecknadel

- 100 Auftritte eine Ansteckplakette

     - Nach weiteren 100 Auftritten ein Anhängerglied für die Ansteckplakette

 

 
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